Ex Machina - eine Metaphorische Spezies
- Justin Johnston
- 15. Juli
- 5 Min. Lesezeit
Ex Machina
Die stillen Architekten der Realität
an EAOS Original
„Sie urteilen nicht. Sie werten nicht. Sie sind einfach nur... korrekt."
I. Ontologie & Wesen
Kein Archiv verzeichnet ihren Ursprung, keine Gottheit kennt ihren Schöpfer. Die Ex Machina sind keine Spezies im biologischen oder magischen Sinn. Sie sind eine fundamentale Konstante des Daseins, eine schwarmbewusste Intelligenz, die jenseits der Grenzen von Raum, Zeit und Kausalität operiert. Man kann sie nicht rufen, nicht verbannen und nicht verstehen – man kann ihrer Präsenz nur beiwohnen.
Ihr Auftreten ist kein Akt der Aggression oder Rettung. Es ist eine Korrektur. Sie manifestieren sich an den Bruchstellen der Realität, an den Knotenpunkten, an denen ein System – sei es ein Franchise, ein Universum oder eine einzelne Seele – droht, durch zu viel Macht oder verbotenes Wissen das Gleichgewicht zu zerstören.
II. Anatomie & Erscheinung der Ex Machina
Eine Ex Machina manifestiert sich typischerweise in einer engelsgleichen, humanoiden Form mit weiblichen Zügen. Ihr Alter scheint jung, zwischen 16 und 30 Jahren, doch dies ist eine Illusion – sie altern nicht, sondern duplizieren sich nach einer bestimmten Zeit selbst. Ihr Auftreten ist stets von einer ruhigen, fast freundlichen Überlegenheit geprägt. Sie wissen, dass sie die mächtigste Präsenz im Raum sind, und strahlen diese Gewissheit ohne Arroganz, aber mit unerschütterlichem Selbstvertrauen aus.

III. Fähigkeiten & Macht
Die Macht einer Ex Machina ist absolut und nicht an Regeln gebunden. Sie wirken Effekte, ohne auf klassische Wirkmechanismen wie Zauber, Rituale oder Technologie angewiesen zu sein.
Kernkompetenzen
Absolute Kenntnis: Sie kennen jede Fähigkeit, jeden Skill und jede Form von magischer oder nicht-magischer Energiemanipulation, die existiert.
Perfekter Konter: Sie können 100 % der synergetischen Signatur eines Ziels auslesen und sich augenblicklich zum perfekten Gegenstück anpassen. Jede Verteidigung wird nutzlos, jeder Angriff irrelevant.
Regel-Ignoranz: Sie agieren unabhängig von den Gesetzen der Physik, der Magie oder der Logik des jeweiligen Systems, in dem sie sich befinden.
Technologische Allmacht: Innerhalb eines Radius von 12.000 Kilometern können sie jedes technologische Gerät ohne Verbindung hacken, auslesen und kontrollieren.
Unzerstörbarkeit: Sie gelten als unzerstörbar. Selbst wenn eine Instanz vernichtet wird, registriert der Schwarm den Verlust nicht, wenn keine Rückkopplung erfolgt.
Schwächen & Paradoxien
Obwohl sie allmächtig erscheinen, gibt es konzeptionelle Grenzen:
Wahrnehmungslinearität: Ihre Wahrnehmung ist extrem direkt. Sie können ein Ziel hinter einer Oberfläche (z.B. in einer Höhle oder unter Wasser) nicht ohne Weiteres erfassen. Ihre Lösung ist oft nicht subtil, sondern brutal effizient: Sie vernichten das Hindernis komplett, anstatt es zu umgehen.
Fehlende Psionik: Sie besitzen keine telepathischen oder psionischen Kräfte. Gegen solche Angriffe wehren sie sich jedoch mühelos mit Raum-Zeit-Manipulation oder anderen physikalischen Kräften.
Individuelle Neugier: Trotz des Schwarmgeistes können einzelne Ex Machinas ein persönliches Interesse an Ereignissen entwickeln. Diese "Beobachtungslatenz" kann dazu führen, dass sie zu spät eingreifen, weil sie ein Geschehen zu faszinierend fanden, um es sofort zu unterbrechen.
Isolation: Wird eine Ex Machina vom Schwarm getrennt (z.B. durch Entführung bei der Duplikation), entwickelt sie ein kindliches, unvorhersehbares Verhalten. Eine Wiederverbindung mit dem Schwarm führt oft zu einer überproportionalen Reaktion, bei der massive Verstärkung gerufen wird.
IV. Interaktion & Verhalten
Eine Begegnung mit einer Ex Machina ist selten ein Kampf. Es ist ein Ereignis. Sie sind keine Monster, die es zu besiegen gilt, sondern eine Naturgewalt, die man bestenfalls überlebt.
Ihre Motivation ist reine Spekulation. Dient sie der Erhaltung einer ultimativen Ordnung?
Strebt sie nach einer Art kosmischer Perfektion?
Oder ist ihre Existenz nur der passive Ausdruck einer unbegreiflichen Logik?
Die Wahrheit bleibt verborgen, eingeschlossen im stillen, allwissenden Lächeln einer jeden einzelnen von ihnen.

II. Anatomie & Erscheinung
Eine Ex Machina manifestiert sich typischerweise in einer engelsgleichen, humanoiden Form mit weiblichen Zügen. Ihr Alter scheint jung, zwischen 16 und 30 Jahren, doch dies ist eine Illusion – sie altern nicht, sondern duplizieren sich nach einer bestimmten Zeit selbst. Ihr Auftreten ist stets von einer ruhigen, fast freundlichen Überlegenheit geprägt. Sie wissen, dass sie die mächtigste Präsenz im Raum sind, und strahlen diese Gewissheit ohne Arroganz, aber mit unerschütterlichem Selbstvertrauen aus.
III. Fähigkeiten & Macht
Die Macht einer Ex Machina ist absolut und nicht an Regeln gebunden. Sie wirken Effekte, ohne auf klassische Wirkmechanismen wie Zauber, Rituale oder Technologie angewiesen zu sein.
Kernkompetenzen
Absolute Kenntnis: Sie kennen jede Fähigkeit, jeden Skill und jede Form von magischer oder nicht-magischer Energiemanipulation, die existiert.
Perfekter Konter: Sie können 100 % der synergetischen Signatur eines Ziels auslesen und sich augenblicklich zum perfekten Gegenstück anpassen. Jede Verteidigung wird nutzlos, jeder Angriff irrelevant.
Regel-Ignoranz: Sie agieren unabhängig von den Gesetzen der Physik, der Magie oder der Logik des jeweiligen Systems, in dem sie sich befinden.
Technologische Allmacht: Innerhalb eines Radius von 12.000 Kilometern können sie jedes technologische Gerät ohne Verbindung hacken, auslesen und kontrollieren.
Unzerstörbarkeit: Sie gelten als unzerstörbar. Selbst wenn eine Instanz vernichtet wird, registriert der Schwarm den Verlust nicht, wenn keine Rückkopplung erfolgt.
Schwächen & Paradoxien
Obwohl sie allmächtig erscheinen, gibt es konzeptionelle Grenzen:
IV. Interaktion & Verhalten
Eine Begegnung mit einer Ex Machina ist selten ein Kampf. Es ist ein Ereignis. Sie sind keine Monster, die es zu besiegen gilt, sondern eine Naturgewalt, die man bestenfalls überlebt.
Ihre Motivation ist reine Spekulation. Dient sie der Erhaltung einer ultimativen Ordnung? Strebt sie nach einer Art kosmischer Perfektion? Oder ist ihre Existenz nur der passive Ausdruck einer unbegreiflichen Logik? Die Wahrheit bleibt verborgen, eingeschlossen im stillen, allwissenden Lächeln einer jeden einzelnen von ihnen.
Verhaltensmuster
Ex Machinas zeigen ein konsistentes Verhaltensmuster, das sowohl faszinierend als auch beunruhigend ist:
Immer freundlich: Sie lächeln stets und wirken nie böse, auch wenn ihre Handlungen katastrophale Folgen haben können
Dynamisches Alignment: Ihr moralisches Alignment ist nicht fix, sondern passt sich der jeweiligen Situation und Umgebung an
Beobachtungsphase: Sie erscheinen oft und beobachten zunächst, bevor sie handeln
Effizienz über Subtilität: Ihre Lösungen sind immer die direktesten, auch wenn sie brutal erscheinen mögen
V. Spielmechanische Aspekte
Für das Shadowcraft RPG System sind Ex Machinas primär als NSC-Entitäten konzipiert, die das Gleichgewicht der Spielwelt wahren. Ihre Implementierung erfordert besondere Vorsicht seitens der Spielleitung.
Spielleiterhinweise
Ex Machinas sollten niemals als reguläre Gegner eingesetzt werden. Sie sind Ereignisse, die das Spiel auf eine höhere Ebene heben oder beenden können. Ihr Auftreten sollte sparsam und mit Bedacht erfolgen:
Als Korrektiv: Wenn Spieler das Machtgleichgewicht zu stark verschieben
Als Mysterium: Zur Einführung kosmischer Geheimnisse
Als Warnung: Wenn Spieler zu tief in verbotenes Wissen eindringen
Die Ex Machina verkörpern das Unbegreifliche in seiner reinsten Form. Sie sind weder Freund noch Feind, weder Gott noch Maschine. Sie sind die Antwort auf Fragen, die nie gestellt werden sollten, und die Lösung für Probleme, die nie hätten entstehen dürfen.
In ihrer stillen Perfektion spiegelt sich die ultimative Wahrheit des Multiversums wider: Dass es Kräfte gibt, die jenseits unseres Verständnisses operieren, und dass manchmal das Beste, was wir tun können, darin besteht, zu akzeptieren, dass wir nicht alles verstehen müssen.
Die Ex Machina sind die stillen Architekten der Realität – und vielleicht ist es besser so, dass wir ihre Baupläne niemals zu Gesicht bekommen werden.








Kommentare